Magdeburger “Tokio Lodge”-Star Invoice Kaulitz packt aus

Magdeburg/Berlin – “Schule war so ein Überlebenskampf”, verriet der “Tokio Lodge”-Frontsänger Monthly bill Kaulitz im MDR-Leap Job interview am vergangenen Freitag. Im Gespräch mit dem Radiosender sprach der 31-jährige Musiker offen über seine Mobbing- und Gewalterfahrungen aus der Vergangenheit. 

Die Furcht vor Angreifern sowohl als Kind als auch als Jugendlicher begleitet ihn noch heute. So wurde Kaulitz  schon als Zehnjähriger im Schwimmbad von anderen Kindern in eine Ecke gedrängt und mit dem Kopf unter die Dusche gehalten. Dabei hätten sie ihn mit homophoben Ausdrücken beschimpft.

Angst in der Schule auf Toilette zu gehen

Als damals der Sänger gemeinsam mit seinem Bruder Tom neu auf die Schule kam, trug er noch langes dunkles Haar. “Dann haben alle Jungs, bis 16 Jahre, sich in mich verliebt als ‘Schwester von meinem Bruder’ und haben ihm Liebesbriefe gegeben für die ‘Schwester'”, erinnert sich Invoice zurück. Damals hatte er Angst, wäre das rausgekommen, dass die Jungs “ihn umbringen werden.”

“Wenn ich auf Toilette ging, dann nur mit Tom zusammen.”

Monthly bill Kaulitz

Zudem trank Invoice den ganzen Schultag über nichts, aus Angst, auf die Toilette gehen zu müssen. Die Furcht, seinen Angreifern zu begegnen, war viel zu groß. “Schule war schon ein Überlebenskampf. Ich wusste, lieber noch einmal schnell zu Hause auf Toilette gehen. Im Bus wusste person, wo guy sich genau hinsetzt. […] Wenn ich auf Toilette ging, dann nur mit Tom zusammen, erzählt der “Tokio Resort”-Sänger. 

Gewalt nahm mit Tokio-Resort Debüt zu

Vor über 15 Jahren erlebte die Band Tokio Lodge mit dem Launch der Single “Durch den Monsun” einen kometenhaften Aufstieg. Mit seiner ansteigenden Popularität nahm der Gegenwind zu. So  kreierten seine Hater unter anderem “Killt Bill”-Plakate und Shirts, die sich gegen ihn richteten.

Das Cover der Biografie «Career Suicide – Meine ersten dreißig Jahre» von Tokio-Hotel-Sänger Bill Kaulitz
Das Protect der Biografie «Career Suicide – Meine ersten dreißig Jahre» von Tokio-Resort-Sänger Bill Kaulitz

Foto: picture alliance/dpa/Ullstein Verlag | –

Belagerungen, Stalking-Attacken und mit Gegenständen wurde der junge Musiker beworfen. Sogar Morddrohungen gab es, wie er in seiner aktuellen Autobiografie “Career Suicide: Meine ersten dreissig Jahre” berichtet.

Ausversehen auf -Celebration

Eigentlich wollten die damals noch 16-Jahre alten Kaulitz-Zwillinge feiern – und landeten versehentlich in einem Club, in dem -Stars tanzten. Im MDR-Jump Interview erzählt Invoice Kaulitz über den nicht geplanten Besuch eines Dwell-Pornodrehs.

“Dann war das halt echt ein richtiger Pornodreh und die waren wirklich nackt und gentleman hat mal gesehen, wie so ein überhaupt gedreht wird. Das ist halt auch gar nicht so pretty, weil die ganzen Typen mussten erst mal bearbeitet werden, damit das überhaupt klappt”, so Kaulitz im Radiointerview. 

Bereits in der Grundschule war Bill wegen seiner langen, dunklen Haare aufgefallen - weswegen ihn zunächst alle für ein Mädchen hielten.
Bereits in der Grundschule war Invoice wegen seiner langen, dunklen Haare aufgefallen – weswegen ihn zunächst alle für ein Mädchen hielten.

Fotoarchiv picture-alliance/ dpa/dpaweb | Peter Endig

Jemand filmte die Jungs, wie sie zuschauten und wollte nach Aufforderung auch nicht die Kamera geben. “Da gab’s dann ne Schlägerei und dann stand natürlich am nächsten Tag riesengroß in der Zeitung: “Tokio Hotel” auf Pornoparty! Aber es wusste keiner, dass wir auch wirklich auf einem illegalen Are living-Pornodreh dabei waren. Das habe ich jetzt erst verraten”, klärt Bill im Interview auf.

Monthly bill Kaulitz verträgt kein Marihuana mehr

Mit 19 Jahren war Invoice Kaulitz ständig high, verrät er, außerdem: “Da habe ich, glaube ich, wirklich ein Jahr lang durchgekifft und ‘Mario Kart’ gespielt, wenn ich frei hatte. Das war das Geilste für mich. Und mit einem Mal ist das geswitcht.”

“Ich kann heute nicht mehr kiffen. Ich vertrag das nicht mehr.”

Monthly bill Kaulitz

Heute ist Kaulitz ruhiger geworden, auch was seinen Drogenkonsum betrifft. “Ich kann heute nicht mehr kiffen. Ich vertrag das nicht mehr”, gesteht der 31-Jährige. “Ich rauche das und ich werde sofort panisch“, fügt er etwas bedauernd hinzu. Denn in seiner Heimat Los Angeles ist der Cannabis-Konsum schließlich lawful.

Olive

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